Homophobes Referendum deutlich gescheitert – NRW-Schwusos setzen sich für ein offenes und tolerantes Europa ein

Fabian Spies

Fabian Spies

In der Slowakei ist am Samstag eine Volksabstimmung gegen die Rechte von Homosexuellen eindeutig gescheitert. An dem Referendum hätten sich mindestens 50 Prozent der rund 4,4 Millionen registrierten Wähler beteiligen müsse. Nach Angaben des Wahlamts lag die Wahlbeteiligung bei nur 21,4 Prozent. Die Zustimmung der Wähler lag dabei zwischen 95 und 90 Prozent – Gegner der Initiative waren jedoch einfach zuhause geblieben.

„Wir nehmen mit Erleichterung und großer Freude zur Kenntnis, dass dieses in seiner Auswirkung hässliche und menschenrechtsfeindliche Referendum deutlicher als erwartet gescheitert ist.“, erklärt Fabian Spies, Vorsitzender und außenpolitischer Sprecher der Schwuso AG NRW.

Weiter ergänzt er: „Durch dieses klare Votum der Wählerinnen und Wähler wird auch deutlich, dass Europa nicht in einen progressiven Nordwesten und einen Rückwärtsgewandten Osten geteilt ist. Vielmehr ist das Referendum als Teil einer europaweiten Rollbackbewegung zu sehen, die zwar noch nicht mehrheitsfähig aber auf dem Vormarsch ist. Daher müssen wir nicht nur bei uns vor der Haustür für Vielfalt und Toleranz eintreten, sondern für ein Europa der Akzeptanz kämpfen. Zusammen sind wir stark gegen Homophobie und Ausgrenzung!“

0 Kommentare zu “Homophobes Referendum deutlich gescheitert – NRW-Schwusos setzen sich für ein offenes und tolerantes Europa ein”

  1. Keine Kommentare

Kommentar schreiben

Dieses Weblog ist Teil des soziblogs.de-Netzwerks. Erstellt mit Wordpress und K2.      RSS:  Artikel Kommentare  Impressum