Monthly Archive for Mai 2012

Konservative müssen Blockadehaltung gegen Lesben und Schwule aufgeben

Anlässlich des Tags gegen Homophobie und Transphobie (IDAHO) am morgigen 17. Mai erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Lesben und Schwulen in der SPD (Schwusos), Ansgar Dittmar:

Vor 22 Jahren hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität von der Liste der Krankheiten genommen. Zwar sind seitdem viele Fortschritte erzielt worden, doch bleibt national wie international noch einiges im Kampf gegen Homo- und Transphobie zu tun. Es ist fatal und ein falsches Zeichen, wenn die schwarz-gelbe Bundesregierung die Mittel für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes kürzt. Hier wird an der falschen Stelle gespart. Auch muss die Bundesregierung ihre Blockadehaltung in Europa beenden und endlich dafür sorgen, dass die Antidiskriminierungsrichtlinie auch auf andere Rechtsbereiche neben dem Arbeitsrecht ausgeweitet wird. Die Konservativen müssen endlich ihre sinnlose Blockadehaltung gegen Lesben und Schwule aufgeben.

Sowohl der US-amerikanische als auch der französische Präsident haben sich für die Öffnung der Ehe für Homosexuelle ausgesprochen. Das sind die richtigen Zeichen. Das muss auch endlich durch die Bundeskanzlerin erfolgen. Die SPD hat dies einstimmig auf ihrem letzten Parteitag beschlossen – auch das ist ein Zeichen gegen Homophobie. Betrachtet man die internationale Situation von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern, dann scheint ein vehementes Eintreten der Bundesregierung gegen Homo- und Transphobie mehr als geboten. In Russland wird darüber nachgedacht, das Verbot aus St. Petersburg, sich positiv in der Öffentlichkeit über Homosexualität zu äußern, auf das ganze Land auszuweiten. In vielen Staaten stehen homosexuelle Handlungen noch immer unter Verbot – und einigen gilt nach wie vor die Todesstrafe. Dies geht uns alle an. Deshalb müssen wir am heutigen Tag auf diese Zustände aufmerksam machen und Homo- und Transphobie mit allen Mitteln auf allen Ebenen bekämpfen. Wir als Schwusos und SPD nehmen unsere Verantwortung wahr!

Schwusos Duisburg Landtagswahlkampf in der Duisburger Innenstadt

Am Donnerstag, dem 10. Mai 2012, fand die Landtagswahlkampf-Unterstützungs-Aktion der Schwusos Duisburg statt. Gemeinsam mit dem Unterbezirk der SPD Duisburg fand der Straßenwahlkampf im SPD- Wahlkampfpavillon in der Duisburger Innenstadt statt. Auch in der Duisburger SPD hat es Tradition, dass die Schwusos unterstützen.

Volker Haasper, Vorsitzender der Schwusos Duisburg hier zu: „Das war die erste gemeinsame Aktion mit dem Unterbezirk der Duisburger SPD seit Wiedergründung – ich bin über den Einsatz der Duisburg Schwusos sehr stolz und freue mich auf weitere gemeinsame Aktionen“

 

Interview mit Dirk Jehle, Schwusos Landesvorsitzender (NRWSPD) in der rik und EXIT

Dirk Jehle ist seit dem Jahr 2000 Landesvorsitzender der Lesben und Schwulen in der NRW-SPD. Der 43-Jährige ist verpartnert und lebt in Düsseldorf.

Wie fällt Ihre Bilanz zur bisherigen Regierungszeit der SPD aus?

Ich persönlich war sehr positiv überrascht, dass Hannelore Kraft als Ministerpräsidentin in ihrer Regierungserklärung so selbstverständlich auf die Belange von Schwulen und Lesben eingegangen ist. Mit dem Aktionsplan gegen Homo- und Transphobie wurden wichtige Aspekte angestoßen. Diese müssen natürlich noch weiter ausgeführt werden.

Welche Projekte müssen im Zuge des Aktionsplans noch ausgebaut werden?

Wichtig ist für mich eine Öffentlichkeitskampagne gegen Homo- und Transphobie, ähnlich wie vor einigen Jahren „Andersrum ist nicht verkehrt“. Außerdem ist die nachhaltige Unterstützung von regionalen Projekten und Beratungsstellen ein wichtiger Aspekt.

Wie steht die SPD zur vollständigen Gleichstellung von Ehe und Eingetragener Lebenspartnerschaft?

Auf Bundesebene wurde von der SPD beschlossen, ins Wahlprogramm die vollständige Gleichstellung von Ehe und Eingetragener Lebenspartnerschaft aufzunehmen – auch was das Steuer- und Adoptionsrecht angeht.

Welche Relevanz haben schwul-lesbische Belange in der NRW-SPD?

Durch meine Zusammenarbeit mit Hannelore Kraft weiß ich, dass ihr diese auch persönlich am Herzen liegen. Ich denke, das hat man auch bei der Verleihung der Kompassnadel des Schwulen Netzwerks feststellen können.

Was ist für Sie persönlich ein wichtiges politisches Ziel?

Ich wünsche mir eine breitere Diskussion um verschiedene Lebens- und Familienformen. Außerdem möchte ich mich dafür einsetzen, dass die Unrechtsurteile, die im Zusammenhang mit dem Paragraphen 175 getroffen wurden und zum Teil heute noch rechtskräftig sind, aufgehoben werden.

Quelle:  http://www.inqueery.de/gesellschaft/interview-dirk-jehle-spd

Einladung zum Stehempfang der Lesben und Schwulen in der NRWSPD mit Hannelore Kraft

Einladung zum Stehempfang der Lesben und Schwulen in der NRWSPD (Schwusos) zum Auftakt der CSD-Saison in NRW am 25. Mai 2012 in Düsseldorf  mit Hannelore Kraft.

Zum Auftakt des CSD in NRW laden wir Sie/Euch zu einem Stehempfang am Freitag, 25. Mai 2012,  um 14:00 Uhr, ins Parteihaus der NRWSPD, Kavalleriestr. 16, 40213 Düsseldorf herzlich ein.

Wir wollen die Tradition vom letzten Jahr mit unserer Einladung zum Stehempfang fortsetzten. Die Lesben und Schwulen in der NRWSPD (Schwusos) wollen gemeinsam mit Ihnen/Euch die CSD-Saison in NRW beginnen. Wir werden außerdem wieder die Regenbogenfahne am Haus der NRWSPD anbringen.

Der Empfang, an dem auch die SPD-Landesvorsitzende Hannelore Kraft teilnehmen wird, soll auch Gelegenheit geben, sich mit der Politik auszutauschen! Danach besteht die Möglichkeit, gemeinsam den CSD in Düsseldorf zu erleben.

Wir hoffen Sie/Euch zahlreich begrüßen zu dürfen!

Um Antwort an kerstin.janke.nrw@spd.de wird gebeten.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Dirk Jehle
Vorsitzender
Schwusos NRW

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